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„LAPTE NEGRU“ – HOLOCAUST IN RUMÄNIEN. Ein notgedrungen fragmentarischer Reisebericht (2026)

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„Für die gibt es den Hund.“, erzählt mir in stockendem Englisch der Security-Mann. „For them is the dog.“ Der beleibte Wachmann sitzt in seinem kargen „Büro“ auf dem Jüdischen Friedhof in Timisoara. Die barocke, als Temeschwar bekannte viertgrößte Stadt Rumäniens in der Region Banat ist wirklich eine Reise wert. Bevor ich etwas mit dem Wächter plaudere, war ich im Nieselregen auf dem Friedhof unterwegs, watete im Matsch zwischen verwitterten Grabsteinen, auf denen viele „deutsch“ klingende Namen stehen. Hier liegt auch das Grab des Rabbis Zvi Hirsch Oppenheim (1793-1859). Auf dem Friedhof existiert zudem ein unscheinbarer Stein für 28 deportierte Jüdinnen und Juden der Stadt.

Nun, für wen ist der Hund, der mich in seinem Zwinger im Zentrum des Friedhofs die ganze Zeit aufgeregt beobachtet? Der Schäferhund hechelt mir förmlich hinterher. Weniger für rechte Vandalen, teilt mir der Wachmann auf meine Frage hin mit. Eher für junge Leute, die vor umgestürzten Grabsteinen TikTok-Videos drehen oder gar für die „Gypsies“, die hier schon mal ihr Zeltlager aufschlagen wollten. Selbst Jude ist er nicht, sagt er, nur sein Großvater. Der lebte in den USA und ist schon lange „kaputt“ (er deutet dabei zum Himmel).

Februar 2026. Ich bin eine gute Woche unterwegs in Rumänien. In einem kleinen Teil davon, denn das Land ist riesig. Ohne es zu wollen, ohne bewusst danach zu suchen, stolpere ich über jüdische Spuren. „Stolpern“ ist hier freilich schon eine typische Assoziation: im Internet liest man, dass ausgerechnet in Timisoara der einzige „Stolperstein“ auf rumänischem Boden liegen soll. Er ist Lorand Bloch gewidmet, der am 12.11.1943 in einem Arbeitslager im Kreis Arad umkam. Da geschätzte 280.000 bis 380.000 rumänische Jüdinnen und Juden dem Holocaust zum Opfer fielen, wie eine offizielle Untersuchungskommission um Elie Wiesel im Jahre 2004 festhält (https://ishg.fspac.ubbcluj.ro/en/Resources/publications/wiesel-report), überrascht dieser geringfügige Umstand. Rumänien ist, leider wahr, die Nation, die – freilich unter deutscher Regie – für die meisten Holocaust-Opfer in ihrem Machtbereich verantwortlich ist. „Nach Berichten Überlebender“, schreibt Wolfgang Benz, „war die Verfolgung der Juden durch rumänische Militärs und rumänische Gendarmarie oft grausamer als die durch die Deutschen, sie schien ziellos, vollzog sich in Formen des Pogroms, des Massakers, als Ausbruch kollektiven nationalistischen Hasses und als individueller Sadismus.“ (in: Holocaust an der Peripherie. Judenpolitik und Judenmord in Rumänien und Transnistrien 1940–1944, Berlin 2019.)

Jedoch das mit dem einzigen goldenen, copyright-geschützten Kopfstein, von dem mittlerweile über 100.000 in europäischen Straßenpflastern liegen, stimmt nicht ganz: es gibt, wie eine Datenbank zu Gunter Demings Langzeit-Projekt für Rumänien aufführt, seit 2014 sechs weitere „Stolpersteine“ in Rumänien, und zwar für die Familie Mozes in Marca (unweit Oradea), damals Teil des von Ungarn annektierten Staatsgebietes. Die Familie wurde im Mai 1944, angetrieben von deutscher SS, nach ihrer Internierung in einem Ghetto nach Auschwitz-Birkenau deportiert, zu Menschenversuchen selektiert oder sofort vergast.

Oradea (deutsch und jiddisch: Großwardein, ungarisch: Nagyvárad), nur wenige Kilometer von der ungarischen Grenze entfernt, gefiel mir als Stadt besonders gut. Und auch hier kommt man, neben den Prachtplätzen, den Brücken und dem Viertel der Universität, nicht umhin, jüdische Geschichte vor Augen und unter den Füßen zu haben. Vor allem die riesige, der Nürnberger Synagoge stilistisch nachempfundene Synagoge “Neolog Sion“ am Flussufer beherrscht das Bild des wunderschönen Altstadtzentrums.

Unweit davon hatte 1944 Adolf Eichmanns Kommando, betraut mit der Vernichtung der Jüdinnen und Juden im ungarischen Gebiet, zwei Ghettos als Vorstufe der Vernichtung angeordnet: das größere (für etwa 22.000 Menschen) lag auf dem Areal eines alten „Judenviertels“, nicht weit entfernt von dem prächtigen, von jüdischen Architekten erbauten „Palast des schwarzen Adlers“. Dessen lichtdurchflutete Passage ist eine Tourismusattraktion.

Vor dem lohnenswerten Landesmuseum, das in seiner Abteilung „Geschichte“ in einer Vitrine eine „Nazi drink bottle“ neben (!) einem Stahlhelm der rumänischen Armee präsentiert (siehe das Foto weiter unten), befindet sich in einem schmalen Park an der „Straße der jüdischen Deportierten“ das Denkmal für Éva Heyman (1931-1944). Die anrührende Bronzeplastik eines sitzenden Mädchens mit Zöpfen, die gleichsam als ungarische Anne Frank ein Tagebuch ihres Leidensweges hinterließ („Das rote Fahrrad“, Wien 2012), ist zugleich das Mahnmal für den Ort der Deportation der Jüdinnen und Juden von Oradea nach Auschwitz. Von hier, Rédey-Garten, gingen mehrere Transporte mit je ca. 3000 Mensch ab, die in Waggons in den Tod „nach Osten“ fuhren.

Die Einträge im Tagebuch von Éva Heyman, das ihre Mutter Ágnes Zolt 1947 herausgab (sie beging 1951 Suizid), reichen nur vom 13.2. (ihrem Geburtstag) bis zum 30.5.1944, dem Tag ihrer Deportation nach Auschwitz. Am 5.5.1944 zwang man sie in das größere der beiden Ghettos. 84 Menschen vegetierten dort mit Éva, ohne Strom, in sieben Zimmern. „Die kleinste und die größte Strafe ist gleich der Tod.“, kommentierte Éva am 10.5.1944 die Plakate am Bretterzaun. Das Mädchen, das davon geträumt hatte, Fotoreporterin zu werden, wurde im Oktober 1944 nach medizinischen Versuchen in Auschwitz-Birkenau umgebracht. (Die Geschichte der 13-jährigen erregte 2019 in der israelischen Gedenkaktion Eva Stories auf Instagram Aufmerksamkeit – vgl. Radio: https://www.deutschlandfunk.de/eva-stories-holocaust-gedenken-auf-instagram-100.html)

In der kleinen Synagoge Aachvas Rein, in direkter Nachbarschaft zu einer katholischen Kirche, begegnet man Éva Heynan und ihrem geliebten roten Fahrrad wieder. Die Synagoge birgt heute ein kleines Museum zum Schicksal der Jüdinnen und Juden von Oradea und dem (ortspezifischen) Holocaust.  https://www.oradeaheritage.ro/the-aachvas-rein-synagogue/?lang=en

Die Gemeinde von Sfantu Gheorge bei Brasov in Siebenbürgen scheint ebenfalls eine Gedenkform für die Holocaust-Opfer aus ihrer Gemeinde gefunden zu haben. Dort war ich leider nicht. Dass es im Herzen Rumäniens eine Art „Stolpersteine“ geben soll, ist keineswegs selbstverständlich. Denn die Shoah hatte auf dem Territorium Rumäniens, das als Nation seit Ende des 19. Jahrhunderts existiert, sehr unterschiedliche Formen angenommen. Hier war der Holocaust vor allem ein Geschehen an der Peripherie, in den territorialen Randzonen. Wie im „Dritten Reich“ wurde der Mord an den eigenen Jüdinnen und Juden – in Rumänien nahm man sie noch weniger als „eigene“ wahr – territorial ausgelagert. Vielfach blieben Jüdinnen und Juden im rumänischen Kernland, etwa der Hauptstadt Bukarest, abgesehen von den Diskriminierungen antisemitischer Gesetze, vom Massenmord verschont. Das Regime des faschistischen Diktators Ion Antonescu (1882-1946), der sich „Führer“ nannte, machte Unterschiede zwischen „rumänischen“ Jüdinnen und Juden sowie den „staatenlosen“, die preisgegeben werden konnten. Sehr zur Enttäuschung Hitlers, der bereits 1942 die Deportation von 300.000 ins Vernichtungslager Belzec (nahe Lublin) erwartet hatte und von der SS vorbereiten ließ.

Doch Timisoara und Oradea sind nicht repräsentativ für die spezifische Form des Holocaust in Rumänien. Während für die jüdischen Opfer in den Gebieten, die seit 1940 („Wiener Diktat“) Ungarn zugeschlagen worden waren, relativ spät die zentrale Todesstätte Auschwitz „vorgesehen“ war, kam die Mehrzahl der Jüdinnen und Juden in rumänischem Machtbereich durch die sogenannte „Shoah durch Erschießen“ im Grenzland ums Leben. Der Aspekt der persönlichen Bereicherung an jüdischem Eigentum und die Willkür lokaler Amtsträger in den „forgotten places“, die Svetlana Suveica in einem Aufsatz thematisierte, stellt eine landesspezifische Besonderheit dar. Raub, Hehlerei, Schmuggel und die vorhandene Option, Familienangehörige aus der Haft freizukaufen, nahmen einen großen Stellenwert im hiesigen System der Macht ein. Es war das flächendeckende Äquivalent zur „Arisierung“ im Altreich.

Die Mehrzahl der jüdischen Opfer in diesem Teil Südosteuropas stammte aus den traditionell multikulturellen Grenzregionen, außerhalb des rumänischen „Altreichs“ (Regat): den nordöstlichen Randgebieten Bukowina („Buchenland“) sowie dem östlichen Bessarabien (von der walachischen Fürstenfamilie Basarab). Für sie wurde das Areal des noch weiter östlich gelegenenTransnistrien – ein Gebiet, das sich heute weitgehend mit den Territorien der Ukraine sowie der Republik Moldau deckt – zum Todesort. (Dieses „Moldau“ ist nicht zu verwechseln mit der Provinz Moldawien im östlichen Rumänien, und dieses „Transnistrien“ nicht mit dem obskuren de-facto-Regime der Gegenwart).

Die Deportationsareale Transnistriens (der Name ist abgeleitet von „hinter dem Fluss Dnjestr“) waren vom Sommer 1941 bis Anfang 1944 die „Bloodlands“ (Snyder) für die rumänischen Jüdinnen und Juden. Hier einige Zahlen, um die Dimensionen zu erahnen: Allein aus dem Landesteil Bessarabien wurden 150.000 dorthin deportiert; die Schätzungen für die Opfer aus dem rumänischen Hoheitsgebiet belaufen sich auf 120.000. Auch mehr als zwei Drittel der deportierten 25.000 Roma kamen in Transnistrien gewaltsam durch Mord, Hunger und Krankheit ums Leben. Mindestens 175 Orte – der genaue Status dieser Orte als „Kolonie“, „Lager“ oder „Ghettos“ ist aufgrund der Quellenlage fraglich – wurden auf diesem rumänischen Verwaltungsgebiet errichtet. Bewacht wurden die Orte von rumänischen Gendarmen, die weitgehend als Herrscher über Leben und Tod agierten. Einige Orte, etwa Berezovca und Mostovoi, nordöstlich von Odessa, entwickelten sich spontan zu regelrechten Vernichtungszentren, wo seriell Tausende von Menschen ermordet wurden. Eine tödliche Bedeutung nahmen Killerkommandos aus sog. „Transnistriendeutschen“ an, die als „Volksdeutscher Selbstschutz“ eine lokale, verbrecherische Eigeninitiative entwickelten und allein für mindestens 28.000 Opfer verantwortlich sind (und nie vor Gericht gestellt wurden, wie Andrej Angrick feststellte, da deren Leiden unter neuerlicher Sowjetherrschaft ab 1944 ihre grausamen Verbrechen vergessen half).

Der Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion am 22.6.1941, mithin der Beginn des Holocaust, hatte auch für die spezifische Situation Rumäniens eine entscheidende Bedeutung: die tradierte, religiös imprägnierte christlich-orthodoxe, anti-judaistische Grundhaltung verschmolz auf der Handlungsebene mit dem spezifisch nationalsozialistischen, rassenbiologischen Impetus. Bereits die in den 1920er Jahren gegründete antisemitische, quasi-mystische „Legion des Erzengel Michael“ unter Corneliu Codreanu, seit 1931 bekannt als die „Eiserne Garde“, hatte als „Legionärsbewegung“ in Rumänien radikale antisemitische Akzente gesetzt. Unter dem Namen „Alles für die Nation“ wurde sie 1937 auch als Partei politisch einflussreich. Von Bedeutung war hierbei das nationalistische Bestreben einer „Rumänisierung“ des Landes. „Das `Rumänentum´“, schreibt Saul Friedländer, „nahm ethnische und kulturelle Minderheiten insbesondere in seinem Kampf um die Beherrschung der Grenzprovinzen ins Visier, die als rechtmäßiger Besitz eines Großrumänien angesehen wurden.“ (Das Dritte Reich und die Juden 1939-1945: Die Jahre der Vernichtung, München 2006, S. 193.)

Im Zuge des nazi-deutschen „Russlandfeldzugs“ („Unternehmen Barbarossa“) bewirkte das Bündnis Rumäniens mit dem „Dritten Reich“ – ein Faktum, das in der rumänischen Geschichtsschreibung bis in die 1990er Jahre geflissentlich verdrängt wurde – eine Radikalisierung dieser Ansprüche. Im Vordergrund stand aus rumänischer Perspektive die Wiedergewinnung der 1940 an die Sowjetunion verlorenen Gebiete Bukowina und Bessarabien bzw. von Nordtranssilvanien (Siebenbürgen) an Ungarn – und deren „ethnische Säuberung“ von „staatsfeindlichen“, das heißt: jüdischen Elementen. So passten die kollektiven Mordaktionen von Wehrmacht, der SS-Einsatzgruppe D und der rumänischen Armee zusammen (etwa 60.000 Opfer).

In der fatalen Lesart, dass jüdische Akteurinnen und Akteure in diesen Gebieten 1940 das bolschewistische Regime aktiv befördert hätten – auch hier gab es ein sogenanntes „Russenjahr“ 1940/41, verbunden mit jüdischen Hoffnungen und Ämtern -, ähnelte sich die Situation mit jener im Baltikum 1940/41: der „Judeo-Bolschewismus“ wurde nach dem erzwungenen Abzug der Sowjetarmee allein verantwortlich gemacht für das Leid der ethnischen Rumäninnen und Rumänen. Die Unterdrückung jüdischen Lebens in der sowjetischen Besatzungszeit ließ sich bequem ausblenden. Das im Zuge des Machtwechsels stattfindende (photographisch gut dokumentierte) Massaker von Jassy (Iasi), bei dem 14.000 Jüdinnen und Juden deportiert und ermordet wurden, fand bereits am 29.6.1941 statt und ist strukturell vergleichbar mit dem Pogrom, das zur gleichen Zeit mit ähnlichen Vorzeichen in Lemberg stattfand.

Dieser Rumänien-Report kann freilich nur fragmentarisch sein, ausschnitthaft. Das Land ist zu groß, seine Geschichte zu komplex, die Reisezeit eng bemessen. Wir, oder sagen wir besser: ich weiß (noch) zu wenig über diese Region und seine verwickelte Historie. Ich muss noch einmal hier hin, besser präpariert.

Einige Tage führten mich noch nach Sibiu, auf Deutsch: Hermannstadt. Das verwinkelte Kleinstädtchen im südlichen Siebenbürgen (Transsilvanien = „hinter dem Wald“) gehört zu den bekanntesten und wohl hübschesten Orten des Landes. Hier leben heute noch etwa 15.000 „Sachsen“ – eigentlich sind es ja eher Rheinländer*innen -, die vor Jahrhunderten hierher eingeladen worden waren. Ich las nebenbei das instruktive Büchlein zur Geschichte von Siebenbürgen von Paul Philippi, das 2025 im Hermannstädter Schiller Verlag erschienen war. Dieser Verlag betreibt eine kleine Buchhandlung auf dem zentralen Piata Mare. Auffallend war beim Stöbern in dem gut sortierten Geschäft der Regalmeter von Erinnerungsliteratur von Angehörigen der deutschsprachigen Minderheit, die ab 1944 von den Sowjets nach Sibirien deportiert worden waren.

Im Geschäft lag die Neuauflage (2023) des Werkes Zwischen Hitler, Stalin und Antonescu: Rumäniendeutsche in der Waffen-SS des Historikers Paul Milata, und im gleichen Verlag erschien auch das Buch Auf den Spuren des jüdischen Temeswar der Rabbiner-Tochter Gitta Neumann.

Zum Abschluss noch kurz zu einer unerwarteten Begegnung: Ich traf Paul Celan und Ingeborg Bachmann in Transsilvanien. Sie standen sich gegenüber, Wand an Wand. Als Plakate. An einem Tag in und um Sibiu führte ein Stadtbummel irgendwann am Museum für zeitgenössische Kunst vorbei. (http://www.brukenthalmuseum.ro)

In die Ausstellung, die Paul Celans Lebenslauf mit Auszügen aus dem „Kriegstagebuch“ seiner zeitweiligen Geliebten Ingeborg Bachmann verwob, mischten sich erneut Bezüge zum Holocaust in Rumänien. Während die angehende Schriftstellerin um eine Sprache über das Entsetzen der Vernichtung rang, quälte Celan, als Paul Antschel 1920 in Czernowitz (heutige Ukraine) geboren, jene „Überlebensschuld“, die viele Holocaust survivors kannten: sein Vater war im Zuge der oben beschriebenen Gewaltdynamiken in den „borderlands“ in einem Arbeitslager an Krankheit gestorben, seine Mutter wurde erschossen. Celan beendete sein Leben 1970 durch Suizid in der Seine von Paris. War es Zufall, dass es ein 20. April – Hitlers Geburtstag – war?

Sein 1947 von den deutschen Kriegsheimkehrern des Literaturzirkels „Gruppe 47“ noch verspottetes Gedicht „Die Todesfuge“ – Celan hatte es vor ihnen in traditionellem Singsang deklamkiert – ist heute eine der bedeutendsten literarischen Gestaltungen der Holocaust-Erfahrung. Es erschien am 2.5.1947 erstmals auf Rumänisch: unter dem Titel „Todestango“…

Literatur:

Fisher/Mezger Hg., The Holocaust in the Borderlands, Göttingen: Wallstein 2019.

Benz/Mihok Hg. Holocaust an der Peripherie. Judenpolitik und Judenmord in Rumänien und Transnistrien, Berlin 2019.

Saul Friedländer, Das Dritte Reich und die Juden 1939-1945: Die Jahre der Vernichtung, München 2006.

Ágnes Zolt, Das rote Fahrrad, Wien 2012.

Ingeborg Bachmann/Paul Celan, Herzzeit. Briefwechsel, Frankfurt/M 2008.

Paul Philippi, Siebenbürgen. Eine kurze Geschichte der deutschen und ungarischen Minderheit, Hermannstadt 2025.

Getta Neumann, Auf den Spuren des jüdischen Temeswar, Hermannstadt 2021.

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Ama Ndlovu explores the connections of culture, ecology, and imagination.

Her work combines ancestral knowledge with visions of the planetary future, examining how Black perspectives can transform how we see our world and what lies ahead.